Leipzig. Das neue Gärtnern macht als «Urban Gardening» allerorts von sich Reden. Entlang dieses Walks sprechen Protagonisten über ihre Stadt-Träume und Motive: Die „Nachbarschaftsgärten“ und der Garten „Annalinde“ stehen dabei stellvertretend auch für andere „urbane Gärten“. Ein Besuch des Deutschen Kleingarten-Museums beleuchtet deren historischen Vorläufer, der mit dem ersten Schreberverein in Leipzig eine zentrale Wurzel hat. Mit dem Garten der Galerie für Zeitgenössische Kunst und der Ausstellung Hands on Urbanism 1850–2012: Vom Recht auf Grün werden noch weitere Aspekte und internationale Bezüge des informellen Gärtnerns deutlich.
Startpunkt: Garten der Galerie für Zeitgenössische Kunst.
Strecke: ca 4,2 km.

Mit: Franciska Zólyom (Leiterin der GfZK Leipzig), Elke Krasny (Kuratorin von Hands on Urbanism 1850–2012: Vom Recht auf Grün), Catarina Hildebrand (Leiterin des Deutschen Kleingartenmuseums), Stefanie Müller-Frank (Initiative für Zeitgenössische Stadtentwicklung), Siegrid Hanisch und Tino Neufert (Nachbarschaftsgärten), Peter Bach und Monika Schöpe (Projekt Distel) und Bertram Weisshaar
Die Recordings und die Audio-Gestaltungen mit Stadtklängen und Sounds erfolgten durch den Leipziger Sound- und Medienkünstler Marek Brandt.